[Alt + 1] zur Startseite [Alt + 2] zum Seitenanfang [Alt + 3] zur allgemeinen Navigation [Alt + 4] zur Hauptnavigation [Alt + 5] zum Inhalt [Alt + 6] zu Tipps, Hinweise und Kurzinfos [Alt + 7] zur Suche [Alt + 8] zum Login von MyNZZ [Alt + 9] zur Fusszeile
.
  • 10. März 2010

    Jahr der Bewährung für den Schweizer Immobilienmarkt

    Jahr der Bewährung für den Schweizer Immobilienmarkt

    Credit Suisse erwartet eine Trendwende auch im bisher stabilen Wohnungsmarkt

    Entspannung am Wohnungsmarkt Entspannung am Wohnungsmarkt (Bild: Credit Suisse)
    Toolbox
    Druckansicht

    Auch für den stabilen Schweizer Immobilienmarkt werden die Zeiten härter. Mit den steigenden Preisen dürfte es damit selbst auf dem Wohnungsmarkt vorbei sein.

    am

    Der Schweizer Immobilienmarkt hat sich in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise bisher bemerkenswert gut gehalten. Besonders der Wohnungsmarkt erwies sich als äusserst robust, was sowohl mit der zuwanderungsbedingt hohen Nachfrage zusammenhängt als auch mit den tiefen Zinsen und dem seriösen Geschäftsgebaren der Hypothekarinstitute. Nun dürfte es allerdings langsam vorbei sein mit den steigenden Preisen.

    Neubaumieten unter Druck

    Wie das Ökonomen-Team der Credit Suisse in seiner neuesten Immobilienstudie schreibt, wird das Mietwohnungssegment die abnehmende Zuwanderung zu spüren bekommen, das Wohneigentum die sinkenden Realeinkommen und steigenden Hypothekarzinsen. Da weiterhin überdurchschnittlich viel gebaut wird – die CS erwartet im laufenden Jahr 41 000 neue Wohnungen –, sind laut der Analyse beim Wohneigentum Preisrückgänge von 2% bis 3% nicht auszuschliessen. Diese werden allerdings weniger bei Stockwerkeigentum erwartet als im Einfamilienhaussegment, dem u. a. die Demografie langsam zum Verhängnis wird. Bei Mietwohnungen hätten vor allem die Neubauwohnungen Einbussen in Kauf zu nehmen. Bei den Bestandesmieten zögere sich die Trendwende hinaus, da die tiefen Leerstände in den Zentren vielen Vermietern weiterhin erlaubten, die Mieten bei einem Wechsel anzuheben.

    Zu viele abgelegene Büros

    Härter wird es laut der CS auch für die Anbieter von Büroflächen. Bis jetzt sei die Büro-Beschäftigung stabil gewesen, 2010 sei nun aber mit einem Abbau von rund 9000 Stellen und einer entsprechend schwachen Nachfrage nach Büros zu rechnen, heisst es in der Studie. Ein Problem sei dabei, dass der Schwerpunkt der Büroplanung nicht dort erfolgt sei, wo die Nachfrage am grössten sei. So betrug der Anteil der fünf Grosszentren Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf am Volumen geplanter Büroprojekte der letzten zwei Jahre nur gerade 28%, obschon diese Wirtschaftsregionen 46% des schweizerischen Büropersonals beschäftigen. Der Löwenanteil neuer Büroflächen entsteht daher in Klein- und Mittelzentren und in der Peripherie, wo ihr Absatz zunehmend schwieriger werden dürfte.

     

    * Die Studie «Swiss Issues Immobilien: Immobilienmarkt 2010 – Fakten und Trends» findet sich unter http://www.credit-suisse.com/immobilienstudie.
    .
    Leser-Kommentare: Keine Beiträge
    .
    Um selbst einen Leser-Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich hier anmelden. Diese Funktion ist an Wochenenden und Feiertagen gesperrt. Bitte beachten Sie die für Leser-Kommentare geltenden Richtlinien und Copyright-Bestimmungen.
[Alt + 9] zum Seitenanfang