Mittwoch, 22. Mai 2013, 01:19:58 Uhr, NZZ Online
mfu
Als Initiant der Auszeichnung – nach 2006/07 fand sie nun zum zweiten Mal statt – steht der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA). Von einer Fachjury ausgezeichnet wurden innovative Arbeiten aus dem Architektur-und Ingenieurbereich, die eine exemplarische Auseinandersetzung mit der Mit- und Umwelt darstellen und als Vorreiter in besonderer Weise zur zukunftsfähigen Entwicklungen des Bauwerks und des Lebensraumes Schweiz beitragen. Sechs Projekte erhielten eine Auszeichnung, zwei weitere eine Anerkennung.
Eine Auszeichnung erhalten haben: Die Zürcher Glattalbahn, das Hörsaalgebäude Weichenbauhalle auf dem von Roll-Areal in Bern, das Hochhaus Weberstrasse in Winterthur, der Landwirtschaftsbetrieb des Benediktinerkloster Disentis, das IUCN Centre Extension in Gland und das Wohn- und Geschäftshaus Selnaustrasse in Zürich. Eine Anerkennung erhielten die Umnutzung des Eisenbahnviaduktes im Kreis 5 der Stadt Zürich und die Gesamterneuerung der Nationalstrasse Urner Boden in Seedorf-Amsteg.
Die Arbeiten sind anlässlich einer Wanderausstellung bis 18. März 2011 in der Haupthalle der ETH Zürich zu besichtigen; danach werden sie in die ETH Hönggerberg transferiert, wo sie vom 28. März bis 14. April 2011 präsentiert werden. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) des Departement Architektur D-ARCH der ETH Zürich.